Windows



Checkliste

  • Installation des aktuellen Servicepacks zzgl. aller Updates (Hotfixes) für Windows
  • Installation eines Virenscanners inkl. der aktuellen Viren-Signaturen
  • Aktivierung der Firewall
  • Verwendung von alternativen Programmen für Internet Explorer & Outlook Express
  • Installation der Updates für Programme, wie z.B. Office...
  • Installation von Anti-Spyware-Software: Spybot SD, Antispyware
  • Unter Windows eine Kennung zum Arbeiten einrichten, der nur die Berechtigung eines Benutzers hat.
  • Anpassen der Sicherheitseinstellung für den Internet Explorer
  • Anpassen der Einstellung von Outlook Express



Folgende Ratschläge soll Ihnen helfen, Ihr Windows-Betriebssystem sicher zu halten:

Virenscanner

Installieren Sie auf Ihren Windows-Rechner einen Virenscanner. Virenscanner helfen Ihnen, Schädlinge (Würmer, Viren, Trojaner) auf Ihren Computer aufzuspüren und zu entfernen. Im Downloadbereich des Sicherheitsportals finden Sie Downloadlinks zu Virenscanner.

Aktualisieren Sie in regelmäßigen Abständen Ihren Virenscanner. Nur ein Virenscanner, der auf den aktuellen Stand ist, kann Sie vor Viren, Würmen etc. effektiv schützen. Ein Virenscanner, dessen Aktualisierung ein paar Tage bis Wochen zurückliegt, ist schon nicht mehr sehr wirksam und sicher.

Updates

Halten Sie Ihren Computer mit Updates auf dem aktuellen Stand. Die Links zum Updates für Ihre Betriebssystem, Office, Datenbankserver usw. finden Sie im Downloadbereich.

Anti-Spyware-Programme

Verwenden Sie Anti-Spyware-Programme, wie z.B. "Spybot Search & Destroy" oder "Anti-Spyware" von Microsoft. Die Links finden Sie im Downloadbereich.

Firewall

Installieren bzw. aktivieren Sie auf ihrem Rechner eine "Personal Firewall".

Windows XP beinhaltet besitzt bereits eine eingebaute Firewall, die nur mehr aktiviert werden muß. Zum Einschalten der sog. Internetverbindungsfirewall gehen Sie unter Netzwerkeigenschaften auf "Eigenschaften LAN-Verbindung" > Register "Erweitert"

Für Windows 2000 kann man sich eine Firewall von einem Dritthersteller, z.B. Agnitum, ZoneAlarm runterladen. Die Links finden Sie im Downloadbereich.

Hinweis: Firewalls können aber auch Probleme machen.

Spamfilter

Ein Spamfilter kann Ihnen helfen, schädliche bzw. lästige E-Mails auszufiltern. Links zum Runterladen von Spamfiltern finden Sie im Downloadbereich.

Administrator-Kennung

Vermeiden Sie das Arbeiten unter Administrator-Kennungen. Das sind jene Kennungen, die der Gruppe "Administratoren" zugeordnet sind, wie z.B. Administrator. Verwenden Sie stattdessen eine Kennung, die nur der Gruppe "Benutzer" angehört.

Bemerkung: Manche Programme erfordern Administrator-Kennung.

Modem / ISDN / DSL-Modem

Entfernen Sie nichtbenötigte Prokolle bzw. Dienste, wie z.B. Datei- und Druckerfreigabe.

Achten Sie auf kostpflichtige Einwählprogramme (sog. Dialer) und schützen Sie sich davor. Informationen und Hilfe zu diesem Thema finden Sie auf der Seite: http://www.dialerschutz.de

bedenkliche Programme

Vermeiden Sie der Verwendung folgender Programme, die als sicherheitsbedenklich eingestuft werden können.

  • Microsoft Internet Explorer
  • Microsoft Outlook Express
  • Microsoft SQL Server (MSDE)
  • Bildschirmschoner

Der Web-Browser Internet Explorer stand immer wieder im Blickpunkt der Kritik unsicher zu sein. Verwenden Sie stattdessen alternative Browser wie Mozilla Firefox oder Opera.

Hinweis: der Internet Explorer kann nicht deinstalliert werden. Ferner benötigen Sie den IE für den WindowsUpdate.

Internet Explorer

Im Internet-Explorer sollte man die Sicherheitsstufen verschärfen. ActiveX sollte man deaktivieren bzw. nur für vertrauenswürdige Seiten zulassen. Sie können auch alternative Web-Browser verwenden, wie z.B. Firefox, Opera, Mozilla.

Outlook Express

Für die Verwendung von Outlook Express sollten Sie die Option "Alle Nachrichten als Nur-Text lesen" markieren und ggf. die Option "Speichern oder Oeffnen von Anlagen, die möglicherweise einen Virus enthalten könnten, nicht zulassen" ebenfalls aktivieren.

Ferner gibt es aber auch zahlreiche Alternativen zu Outlook Express, wie z.B. Mozilla Thunderbird, Pegasus Mail, Mozilla Netscape.

Bildschirmschoner

Bildschirmschoner können Trojaner und Adware enthalten.

leere / schwache Paßwörter

Legen Sie unter Windows keine Kennungen mit leeren und schwachen (leicht zu erratenden) Paßwörter an. Andere Benutzer im Firmennetzwerk könnten so auf Ihren Rechner zugreifen oder sogar steuern!

Weitere Hinweise und Hilfen finden Sie unter:

DFN-CERT: Leitfäden zur Sicherheit von Windows



Was tun, wenn das System bereits befallen ist?

Sollte Ihr Windows-Betriebssystem durch einen Schädling (Virus/Wurm/Trojaner) befallen sein, kann die Wiederherstellung Ihres Betriebsystems sich einfach bis recht schwierig gestalten. In manchen Fällen hilft allerdings auch nur mehr die Neuinstallation des Systems.


Die folgende Schritte sollen Ihnen bei der Wiederherstellung Ihres Computer helfen.

Hinweis:
Die hier beschriebenen Verfahren setzen gewisse interne Kenntnisse über Windowsbetriebssysteme voraus. Sollten Sie sich Ihrer Sache nicht sicher sein, so wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Administrator.

Als erstes sollten Sie den Computer vom Netzwerk trennen. Damit verhindern Sie, dass andere Computer befallen werden können. Nehmen Sie den Computer nur dann wieder ans Netz, wenn Sie sicher sind, dass Sie das Problem behoben haben oder wenn Sie Software, wie Virenscanner, Anti-Spyware, Windowsupdate etc. aktualisieren möchten.

Aktualisieren Sie Ihren Virenscanner, Ihre Anti-Spyware-Software und Updates für das Betriebssystem.

Beenden Sie mit Hilfe des Taskmanager (drücken von STRG-ALT-ENF) alle Prozesse, die Ihnen nicht bekannt sind oder fragwürdig erscheinen. Alternativ können Sie das Betriebssystem auch im abgesicherten Modus starten. Untersuchen Sie Ihr System mit Hilfe des Virenscanners und Anti-Spyware nach Schädlingen. Evtl. ist es erforderlich, dass diese Schritte mehrfach ausgeführt werden müssen. Überprüfen Sie das System auf Programme die automatisch gestartet werden. Sehen Sie dazu im Autostart-Ordner (Startmenü) nach.

Ferner tragen sich viele Programme auch in die Registry ein. Bitte überprüfen Sie folgende Registry-Keys:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnceEx
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
HKEY_USERS\.DEFAULT\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run

Alternativ können Sie auch das Programm msconfig.exe (zu finden unter C:\WINDOWS\PCHEALTH\HELPCTR\Binaries) verwenden.

Sollten Sie die oben genannten Verfahren Ihnen nicht weiterhelfen, so stehen Ihnen noch folgende Optionen zur Verfügung:

  • Systemwiederherstellung (nur Windows XP)
  • Einspielen des letzten Backups
Hochschule Regensburg - Fakultät Informatik / Mathematik
Impressum