Die gefundenen Knoten können nicht direkt dem Neuronalen Netz vorgesetzt werden, da es sich bei jedem Bild um eine andere Anzahl von Knoten handelt. Der Eingabevektor des Neuronalen Netztes muß jedoch immer die selbe Länge aufweisen. Deshalb werden diese Merkmale in der Funktion OnBuStartPress, die den Ablauf der Bildverarbeitung kontrolliert, segmentweise zusammengefasst und daraus ein Vektor erstellt. Die Größe der Segmente wurde auf 50*80 Pixel festgelegt. Das Segment wird dabei über das Bild geschoben und alle Linien-Enden und Abzweigungen, die in das aktuelle Segment fallen, gezählt. Pro Segment werden zwei Werte in den Vektor aufgenommen: Einer für Enden, der andere für Abzweigungen. Dabei werden Abzweigungen stärker gewichtet als Enden. Dies wurde wiederum willkürlich gewählt. U.U. gäbe es sinnvollere Gewichtungen.
Das Abtast-Segment wird jeweils um die halbe Segment-Kantenlänge in x- und y-Richtung weitergeschoben, so daß jedes Merkmal in mehreren Segmenten zum Tragen kommt. Dadurch sollen Bildstörungen besser aufgefangen werden. Ob dies wirklich der Fall ist, müsste man prüfen...