Nachdem ein Fingerabdruck sämtliche Bildverarbeitungsprozeduren durchlaufen hat und als Ergebnis ein Eingabevektor erstellt wurde, muß dieser irgendwie so gespeichert werden, daß später ähnliche Vektoren dieser Person wiedererkannt werden können. Daß hierfür ein solcher Eingabevektor pro Person nicht ausreichend ist, um später anhand nicht bekannter Fingerabdrücke diese Person trotzdem zu identifizieren, ist sicher verständlich.
Um die umfangreichen und z.T. sehr unterschiedlichen Daten zu speichern, so daß ein Computer diese und ähnliche wiederfindet, wurde ein Neuronales Netz gewählt, das die Zuordnung der Eingabemuster zu den einzelnen Personen schrittweise lernen soll.
In diesem Projekt übernimmt das mathematische Modell eines selbstorganisierenden Prozesses von Teuvo Kohonen diese Aufgabe. Das Modell ist unter dem Namen "Kohonen-Feature-Map" bekannt und gilt als eines der nützlichsten bisher formulierten Netzwerkmodelle.