RS232

Die RS232 Schnittstelle wurde Ende der 60er Jahre von der EIA5.3 entwickelt ([http://de.wikipedia.org/wiki/RS232, 2005]). Die Norm RS232 bezeichnet dabei eine serielle Verbindung zwischen einer Datenübertragungseinrichtung und einem Datenendgerät. Die maximale Länge der Übertragungsleitung hängt dabei stark von den verwendeten Kabeln und der Übertragungsrate ab.

Abbildung 5.11: Pinbelegung COM Port
\includegraphics[height=5cm]{kapitel/bilder/HW_RS232_01}

Die Pinbelegung ist in Abbildung 5.11 zu sehen. Sie wird in der Tabelle 5.11 genauer erläutert. Bei der Verbindung zwischen zwei Datenendgeräten hängt die Anzahl der benutzten Leitungen vom benutzten Handshake Verfahren ab. Beim Software Handshake wird die Datenflußkontrolle von einem Protokoll der übergeordneten Schicht verwendet, so dass auf die Hardware Handshake Leitungen theoretisch verzichtet werden könnte. In der Praxis sorgen jedoch meistens Hardwarebrücken zwischen den Pins CTS, DSR und DCD für die nötigen Freigabepegel.


Tabelle 5.3: Pinbelegung
Pin Signal Pin Signal
1 Data Carrier Detect (DCD) 6 Data Set Ready (DSR)
2 Received Data (RxD) 7 Request to Send (RTS)
3 Transmitted Data (TxD) 8 Clear to Send (CTS)
4 Data Terminal Ready (DTR) 9 Ring Indicator
5 Signal Ground    




Unterabschnitte
Markus Seemann und Jan Ryll, Fachhochschule Regensburg 2005